Schlafmohn

Niko lebt. Zumindest sieht es so aus. Nach dem Tod seiner großen Liebe hat er Berlin verlassen und an der Nordsee neu ange-fangen. Er arbeitet, er joggt, er funktioniert.

Doch die Trauer bleibt – schwer, leise und allgegenwärtig. Sie sitzt in seinem Körper, in seinen Erinnerungen, in der Schuld, die er nicht abschütteln kann.

Als Niko auf Lia und ihren Sohn trifft, scheint ein anderes Leben möglich. Nähe. Hoffnung. Zukunft? Doch seine Vergan-genheit holt ihn ein.

Dieser Roman erzählt von Trauer, die nicht vergeht. Von Schuld, die sich nicht einfach begraben lässt. Und von der Frage, ob ein Mensch neu anfangen kann, ohne alles zu verlieren, was ihn ausmacht.